Die Sprachnetzwerke im Gehirn: Einblicke in die Prägung durch die Muttersprache

Der Artikel von der freien Wissenschaftsjournalistin für Online und Social Media, Katrin Ewert mit dem Titel „Wie die Muttersprache unser Gehirn formt“ bietet faszinierende Einblicke in die verschiedenen Sprachnetzwerke im Gehirn. Der Text ist in drei Sprachen verfügbar: Arabisch, Deutsch und Englisch.

Frau Ewert beleuchtet, wie die Muttersprache das Gehirn prägt und dabei aufzeigt, dass die Struktur des Gehirns von Arabisch- und Deutsch-Muttersprachlern unterschiedlich ist. Die Forschung des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig zeigt, dass die Verbindungen zwischen den Sprachregionen je nach Muttersprache variieren.

Neurolinguistik: Wie lernt das menschliche Gehirn eine Sprache? Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig wollen verstehen, was den Spracherwerb vorantreibt und herausfinden, welche Unterschiede es in den Lernmechanismen des Gehirns im Hinblick auf die Mehrsprachigkeit gibt.

Besonders interessant ist die Feststellung, dass bei Arabisch-Muttersprachlern die linke und rechte Gehirnhälfte stärker miteinander verknüpft sind. Dies wirft ein neues Licht auf die Annahme, dass Sprache universell ist. Die Studie betont jedoch, dass diese Unterschiede weder Vor- noch Nachteile für die Sprechenden bedeuten, sondern einfach verschiedene Verschaltungen darstellen.

Die Erkenntnisse könnten die Behandlung von Schlaganfall-Patienten verbessern, insbesondere bei Sprachstörungen wie Aphasie. Diese Studie steht jedoch noch am Anfang, und weitere Forschung ist erforderlich, um die Auswirkungen auf verschiedene Muttersprachen zu verstehen.

Im zweiten Teil der Studie werden die Forscher analysieren, wie sich das Gehirn von Arabisch-Muttersprachlern verändert, wenn sie Deutsch lernen. Dies könnte dazu beitragen, effektivere Methoden für das Fremdsprachenlernen zu entwickeln.

Katrin Ewert bietet uns ihrem Artikel somit nicht nur faszinierende Einblicke in die Neurophysiologie des Spracherwerbs, sondern auch potenzielle Auswirkungen auf die Therapie und das Fremdsprachenlernen.

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